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Agile Customer Co-Creation: Innovative Produktentwicklung | Projektbericht

Ein Hidden Champion und Weltmarktführer für technische Inneneinrichtungen sah sich mit einem stark wachsenden Innovationsdruck seitens der Kunden bei immer kürzeren Produktlebenszyklen im Weltmarkt konfrontiert.

Um sich vom globalen Wettbewerb abzuheben und Produkte erfolgreich am Markt zu etablieren, war klar, dass den aktuellen und zukünftigen Kundenbedürfnissen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden musste. Zudem drohte bei vielen Produkten eine Kommodifizierung:

Es wurde immer schwieriger, sich von der Masse der Wettbewerber abzuheben. Vor diesem Hintergrund entwickelte der Interim Manager Ralf H. KOMOR im Mandat das Konzept der agilen Customer Co-Creation.

Customer Co-Creation KOMOR

Das Projekt im Überblick:

  • Agile Customer Co-Creation: Innovative Produktentwicklung bei einem Hidden Champion
  • Bewährte und neue Kreativitätstechniken mit Design Thinking kombiniert
  • Co-Creation-Workshop liefert Impulse für größte Forschungsinvestition der Firmengeschichte
  • Mehrstufigen agilen Prozess für die Produktentwicklung aufgesetzt
  • Vorserienprodukt auch als Virtual Reality Modell erstellt
  • Innovativer Prozess führt letztlich zum größten Auftrag der Firmengeschichte

Bewährte und neue Kreativitätstechniken mit Design Thinking zu Co-Creation kombiniert

Ziel der agilen Customer Co-Creation war es, die Planung eines Pharmaunternehmens zu optimieren, die tägliche Arbeit der Mitarbeiter zu vereinfachen und die Produkte vollständig auf die Bedürfnisse der Anwender auszurichten. Um dies zu erreichen, umfasste die Customer Co-Creation jede Phase – von der Ideenentwicklung über die Entwicklung mehrerer Prototypen bis hin zur finalen Implementierung.

Für den Ansatz kombinierte der Ralf H. KOMOR bewährte und innovative Kreativitätstechniken wie Brainstorming, World Café, Fragebogen und mehr mit dem Kern des “Design Thinkings”. In einer offenen und kreativen “Kindergarten-Atmosphäre” durchliefen die Teilnehmer definierte Aufgabenstellungen unter bestimmten Regeln – und entwickelten so, losgelöst vom Alltag, neue Ansätze und Lösungen.

Co-Creation-Workshop liefert Impulse für das beste Produkt der Branche

Beispielsweise sammelten 20 Anwender in einem Workshop gut 500 Impulse, die Ralf H. KOMOR anschließend clusterte und priorisierte. Am Ende hatte der Auftraggeber nicht nur ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der eigenen Mitarbeiter, sondern gleichzeitig viele wertvolle, bisher unausgesprochene, Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten der Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens gewonnen.

So konnte das Unternehmen beispielsweise für eines der weltweit größten Investitionsprojekte der Branche eine neues und maßgeschneiderte Produktlösung entwickeln. Die Idee wurde über einen Prototyping-Prozess verfeinert und über eine agile Entwicklung mit einem multidisziplinären Team von Spezialisten – darunter Experten und Anwendervertreter – realisiert.

Mehrstufigen agilen Prozess für die Produktentwicklung aufgesetzt

Nach einer gründlichen Auswertung von zwei intensiven Design Thinking Workshops definierte Komor das Minimum Viable Product (MVP). Es folgten zwei Optimierungsrunden mit Anwendervertreten. Erst danach entstanden Konstruktionszeichnungen für den ersten physischen Prototypen. Dabei handelte es sich nicht um Cardboard-Engineering oder ein Wireframe, sondern ein physisches Produkt im Maßstab 1:1. Dieser erste reale Prototyp wurde dann in einem „Prototypen-Workshop“ im Werk des Mandanten mit einer Fachgruppe des potenziellen Auftraggebers getestet und Workflows simuliert. Dabei konnten unmittelbar weitere Produktoptimierungen festgehalten werden.

Vorserienprodukt auch als High End Virtual Reality Modell erstellt

Auf Basis weiterer Fach-Workshops zur Integration von anderen Technologien (Elektrotechnik, Sanitär, IT, Sensorik) und den arbeitsmedizinischen Vertretern (Ergonomie) wurde dann ein erster wirklicher Prototyp entsprechend der späteren Konfiguration mit original Werkstoffen gefertigt.

Auf Basis der Konstruktionszeichnung dieses Vorserienproduktes wurde zur Visualisierung ein Virtual Reality Modell erstellt. Beides (Vorserien-Prototyp und VR-Prototyp) wurde in einem letzten gemeinsamen Workshop den Entscheidern beim Kunden vorgestellt. Diese anschauliche Art der Produktvisualisierung von kreatiVRaum fand beim Kunden großen Anklang: sogar der CEO des Pharmariesen wurde aktiv mit einbezogen.

Innovativer Prozess führt letztlich zum größten Auftrag der Firmengeschichte

Zu den Vorteilen der agilen Customer Co-Creation zählt, dass die Beteiligten sich wertgeschätzt fühlen. Sie wechseln die Perspektive: vom Produktkonsum zum Erlebnis – und übernehmen motiviert eine kreative Führungsrolle. Der aufwendige einjährige Produktentwicklungsprozess hat sich deshalb gelohnt, weil sehr viele Beschäftigte an dieser kundenspezifischen Lösung mitgearbeitet haben – und mit Herzblut hinter dem Produkt stehen. So gelang es, am Ende den weltweit größten Auftrag in der Branche zu gewinnen.


Dieser Projektbericht entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Interim AG

Komor interim pic

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RALF H. KOMOR
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